Cerebrolysin® – Neuro – Gehirndoping – Schlaganfall – Demenz – Hirn-Schädel-Trauma

Von der WHO als das GEHIRNDOPING No. 1 bezeichnet: Cerebrolysin

Es wurde im Jahre 1949 von Univ. Prof. Dr. Gerhart HARRER (Innsbruck) entwickelt und als Gehirnhydrolysat unter dem Namen „Cerebrolysin®“ am 1. August 1954 zugelassen. Es war sein Lebenswerk, und das Mittel wird heute weltweit immer noch sehr erfolgreich angewandt. Bemerkenswert ist auch, dass die Entwicklung von Cerebrolysin® und die Erforschung seiner Wirkmechanismen bereits durchgeführt wurde, lange bevor die Wissenschaft über neurotrope Faktoren und Neurotransmitter-Präkursoren im Bilde war. Prof. Dr. Harrer starb am 24. Dez. 2011 im Alter von 94 Jahren in Vollbesitzt seiner geistigen Kräfte.

Cerebrolysin® ist eine Mischung aus 80% niedermolekularen Peptiden und 20% freien Aminosäuren. Es enthält alle Aminosäuren, die am Aufbau des Zentralnervensystems (ZNS) beteiligt sind. Wissenschaftler nehmen an, dass die spezielle Wirskamkeit in der Therapie nicht unbedingt auf die Aminosäuren beruht, sondern auf die gegenseitige quantitative Abstimmung, dem „Aminosäuremuster“. Die Erfahrungen haben bisher alle gezeigt, dass die Wirkung von Cerebrolysin® sowohl einer Behandlung mit Glutaminsäure als auch mit anderen Aminosäuremischungen bei weitem überlegen ist.

Nach einer Anwendung überwinden sie die Blut-Hirnschranke und gehen direkt zu den Nervenzellen. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass zu den positiven Effekten des Mittels, die Förderung der Neuroprotektion, Neuroplastizität und Neurogenese gehört. Es ist bereits in vielen Ländern für die Behandlung von Alzheimer-Krankheit (AD), Schlaganfall und/oder traumatischer Hirnverletzung zugelassenen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wies Cerebrolysin® als das stärkste registrierte Mittel für die Wiederbelebung des Gehirnkreislaufs aus.

Cerebrolysin® ist in Ampullen zu 1ml, 5ml, 10ml oder 30ml erhältlich.

Bei folgenden Indikationen hat sich Cerebrolysin® besonders bewährt:

  • • posttraumatischer und postinfektiöser zerebraler Leistungsschwäche
  • • nervöser Erschöpfungszustände
  • • vegetativer Dystonie
  • • vasomotorischer Störungen
  • • Narkolepsie
  • • Petit mal

Aus einer Studie wurde angegeben dass an Patienten mit Gehirnblutung, -thrombose, -verletzung, Kohlengasvergiftungen mit Folgeerscheinungen Cerebrolysin® angewandt wurde. Der therapeutische Grad der Wirkung wurde auf mehr als 85% beziffert. Auch die Kontrolle mit anderen Mitteln wurde gemacht. Der Effekt bei Zentropenoxin oder Piracetam, welche gegenwärtig häufig in Verwendung sind wurde mit 40-60% angegeben.

Cerebrolysin ist ein peptidbasiertes Medikament, das einzigartige neurotrophe und neuroprotektive Aktivität aufweist. Die Wirkungen von Cerebrolysin wurden untersucht und in verschiedenen Zellkulturen und Tiermodellen von Neurodegeneration und Ischämie bestätigt.

Mehrere Studien wurden in verschiedenen Kliniken in Russland und China durchgeführt. Die Studien-Fallzahlen reichten von 29 bis 242 Patienten. Das mittlere Alter der Teilnehmer reichte von 60,4 bis 70,8 Jahren und die mittlere Dauer der Demenz war 4,6 Monate bis 4,3 Jahre in 3 Studien. In allen Versuchen wurde Cerebrolysin in einer intravenösen Infusion verabreicht. Vier Studien verglichen Cerebrolysin mit Placebo, und die anderen Cerebrolysin mit der medizinischen Routinebehandlung. Die Dosis der Behandlung reichten täglich von 10 bis 30 ml. Die Länge der Behandlungsdauer variierte zwischen Prüfungen und Follow-up von 15 Tagen bis zu 3 Jahren. Das Ergebnis: Eine signifikante Verbesserung der kognitiven Funktion

Cerebrolysin® ist verlangsamt das Fortschreiten von neurodegenerativen Erkrankungen

Cerebrolysin® verfügt über verschiedene Wirkungsmechanismen. Im Gehirn wirkt es sowohl neurotrophisch (Anregung des Nervenwachstums) als auch neuroprotektiv (Schutz des Nervengewebes).

Die neurotrophische Wirkung zielt auf die spezifischen Nervenzellen ab, indem es ihnen signalisiert, entweder nicht abzusterben, wachsen oder sich zu diversifizieren. Dies beinhaltet besonders die im Spinalganglion befindlichen Nervenzellen, welche sich innerhalb des Wirbelkanals befindet und für die Nervenimpulsweiterleitung zwischen Gehirn und den Nervensystemen in Gliedmassen verantwortlich ist. Somit hilft Cerebrolysin® bei der Funktion der Bewegungskoordination.

Eine andere wichtige Region des Gehirns welche besondere Unterstützung durch Cerebrolysin® erfährt, ist der Hippocampus. Hier wurde ein deutliches Neuwachstum von Nervenzellen festgestellt. Dieser Bereich des Gehirns ist für die Verwaltung und Entstehung von Erinnerungen und anderen Gedächtnisleistungen essentiell von Bedeutung! Hier eine Verbesserung der Hippocampus Funktion, durch die Neuentstehung von Neuronen zu erzielen bedeutet bessere Speicherung und schnellerer Abruf von neuerlerntem Wissen.

Ebenfalls wirksam ist Cerebrolysin® auf die sogenannte fluide Intelligenz. Es wird von einem besseren mathematischen Verständnis berichtet oder auch von einer schnelleren Lösung von abstrakten Problemstellungen.

Cerebrolysin® setzt noch eins obendrauf: Hauptsächlich im Hippocampus wirkt es positiv auf die Förderung synaptischer Reperaturprozesse. Somit wird eine globale Verbesserung der Signalübertragung von Informationen der einzelnen Gehirnregionen erreicht. Das ist eine Wirkung, von der auch gesunde Menschen sehr deutlich profitieren. Warum? Es wird eine Verbesserung des visuellen Vorstellungsvermögens und der kreativen Gedankengängen erzielt.

Damit nicht genug, Cerebrolysin® reduziert sogar die Bildung von Amyloiden. Dies sind plaqueartige Gewebs-Verunreinigungen. Heute ist bekannt, dass es zu den Hauptmerkmalen von Alzheimer gehört. Je mehr Amyoliden sich im Gehirn gebildet haben, desto mehr leidet auch die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns. Durch diese Wirkung und sozusagen Kontrolle oder Reduktion der Amyloide kann das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit verlangsamt werden.

Cerebrolysin® vermindert die Apoptose-Rate (programmierter Zelltod), ein Prozess der sich im Verlauf von Demenz, Alzheimer, Schlaganfällen, post-operativen Traumatas oder anderen neurodegenerativen Erkrankungen beschleunigt. Die hier herbeigefühte Normalisierung der Apoptose bewirkt damit auch eine Verminderung der entsprechenden Erkrankung oder Störung.

Sicherheit von Cerebrolysin®

Die Sicherheit von Cerebrolysin® wird durch langjährige klinische Anwendung, Informationen aus Überwachten Studien und Sicherheitsdaten aus randomisierten, kontrollierten klinischen Studien gesichert. Die gemeldeten Ereignisse von allen Quellen zeigen, dass Nebenwirkungen durch das Medikament im Allgemeinen leicht ausgeprägt und vorübergehend. Es gibt keinen Beweis für eine systemische Toxizität. Daten aus doppelblinden, Placebo-kontrollierten klinischen Studien zeigen deutlich eine Inzidenz von Nebenwirkungen unter Cerebrolysin® Behandlung, ähnlich wie bei den mit Placebo behandelten Patienten.

Schlaganfall-Therapie

Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache weltweit. Schäden durch Schlaganfall haben erschreckende Ausmaße. Daten aus den USA zeigen, dass 157.991 Menschen dort aufgrund eines Schlaganfall im Jahr 1995 starben, mehr als 700.000 Menschen pro Jahr erleiden einen Schlaganfall; und rund 4,4 Millionen US-Bürger sind Schlaganfall Überlebende. Die jährliche wirtschaftliche Belastung durch Schlaganfälle war etwa 51 Milliarden US-Dollar im Jahre 1999. Die Inzidenz von Schlaganfällen steigt jedes Jahr.

Dabei müsste ein Schlaganfall weder unabwendbar noch unheilbar sein. Früherkennung, Behandlung, und der Versuch, die Patienten so früh wie möglich zu behandeln, haben zu großen Verbesserungen bei der Überlebensrate und Rehabilitation geführt. Leider warten Schlaganfall-Patienten noch immer durchschnittlich 13 Stunden vor der Notaufnahme auf Ihre Behandlung.

Durch neuroprotektive und neurotrophe Mittel wurden neue Wege in der Schlaganfallbehandlung eröffnet und sie erhöhen das Potenzial für die Überlebenchancen und die Rehabilitation, auch für Patienten, die das Pech hatten, später als das kritische Zeitfenster von 3 Stunden nach dem Anfall behandelt zu werden. Neben Thrombolyse, Schutz gefährdeter Nervenzellen mit neuroprotektiven Substanzen, hat sich Cerebrolysin® als die beste Option für die Behandlung des ischämischen Schlaganfalls erwiesen.

Cerebrolysin® beinhaltet Peptide welche neuroprotektive und neurotropen mit einer einzigartigen biologischen Aktivität aufweist. Es schützt die Nervenzellen effektiv vor den Gefahren der ischämischen Kaskade. Cerebrolysin® reduziert exzitotoxische Schädigungen, Blockaden der Überaktivierung des Calcium-abhängigen Proteasen und reinigt neutralisiert Sauerstoffradikale. Es erhöht die neuronale Lebensfähigkeit und das Überleben während und nach der ischämischen Ereignissen.

Klinische Studien mit Cerebrolysin® zeigten, dass es bei akutem Schlaganfall und Schlaganfall-Rehabilitation signifikant wirksam ist und die neurologische Funktion, das Gesamtresultat, die Aktivitäten des täglichen Lebens und die kognitive Leistung verbessert wird. Die Studien mit Cerebrolysin® umfassten mehr als 1.500 Patienten mit ischämischem Schlaganfall.

Cerebrolysin® bei Demenz

Demenz ist die vierthäufigste Todesursache in den G7-Ländern und es scheint sich global ebenso auf diese Quote einzupendeln. Die Kosten für Mensch und Wirtschaft sind enorm. Sie werden alleine in den USA auf 100 Milliarden USD pro Jahr geschätzt, mit einer steigenden Tendenz.

Wie ist die derzeitige Therapie bei Demenz?

Die Behandlungen konzentriert sich auf eine symptomatische Therapie. Neurotrophe Wirkstoffe eröffnen hier ebenfalls ganz neue Wege in der Behandlung von Demenz, weil es ursächlich ansetzt. Die einzigartige neurotrophe und neuroprotektive Wirkung von Cerebrolysin®, welches biologisch aktive Peptide enthält könnte eine schlagkräftige Antwort sein, bei einer solch global fortschreitenden Krankheit wie Demenz und deren Auswirkungen verlangsamen.

Die Daten aus den neuesten klinischen Sudien zeigen, dass Cerebrolysin® eine stabilisierende Wirkung bei Patienten mit Demenz hat. Genau wie bei Patienten mit Schlaganfällen zeigen sich in der kognitiven Funktion, der Gesamtwerte und den Aktivitäten des täglichen Lebens deutliche Verbesserungen. Auch nach Absetzten der Behandlung hielten die Verbesserungen für mindestens drei Monate an. Mehr als 2.500 Patienten wurden in Studien erfasst und die Datenlage zeigte auch dass Cerebrolysin® sehr gut vertragen wird.

Bezugsquellen:

Cerebrolysin® ist im Original von zuverlässigen Quellen zu bekommen. Schreiben Sie uns gerne dazu an und wir nennen Ihnen diese!

Anwendung und Dosierung:

Auch wenn man so manche „Protokolle“ zur Dosierung findet, es sollte individuell angepasst werden. Die allgemeinen Erfahrungen sehen eine Anwendung über einen Zeitraum von 2 bis 4 Wochen vor. Davon wir es an 5 aufeinanderfolgenden Tagen verabreicht und 2 Tage pausiert. Die Dosierung sollte ein Therapeut festlegen.

Cerebrolysin® kann bis zu 5ml ml als intramuskuläre Injektion und bis 10ml als intravenöse Injektion angewandt werden. Über 10ml wird es als verdünnte intravenöse Dauer-Infusion empfohlen (15-60 Minuten).

Zur intravenösen Anwendung ist mit folgenden Lösungen kompatibel:

  • • Natriumchlorid (NaCl Lösung von 0.9%)
  • • Ringer Lösung
  • • Glucose 5%

Vitamine und Cardiovaskuläre Medikamente können zur Anwendung ebenfalls gegeben werden, sollten aber nicht zusammen mit Cerebrolysin® in einer Injektion oder Infusion vermischt werden.

Nebenwirkungen sind keine besonderen bekannt. In seltenen Fällen wurde Bluthochdruck festgestellt. In diesen Fällen wurde die Infusion nicht weitergeführt und blutdrucksenkende Mittel gegeben. Den original Packungsbeilage als PDF können Sie hier einsehen oder downloaden: – Cerebrolysin®

Gegenanzeigen: Patienten mit Epilepsie und Niereninsuffizienz oder sensibilisierter medizinischen Reaktionen.

Studien und Quellen:

  • Original CEREBROLYSIN Fachinformation Broschüre (English) von EVER Pharma AUSTRIA – SEHR AUFSCHLUSSREICH – 84 Seiten HIER als PDF LESEN!
  • • 2014 – Is 30 mL Cerebrolysin a Safe and Effective Drug for Improving Global and Cognitive Function in Patients with Alzheimer’s Disease Aged 50 Years and Older with No Significant Comorbidities? – Anthony Champion – Philadelphia College of Osteopathic Medicine – HIER ALS PDF (in English) LESEN!
  • • 2013 –  Peptidergic Drugs for the Treatment of Traumatic Brain Injury – X Antón Álvarez, Jesús Figueroa, Dafin Muresanu – Amino-Peptide für die Behandlung von traumatischen Gehirnverletzungen (HIER ALS PDF in English)
  • • Cerebrolysin bei Schädel-Hirn-Trauma – Eine neurotrope und neurogene Substanz in der Initialbehandlung akuter Schädel-Hirn-Verletzungen – Journal für Neurologie Neurochirurgie und Psychiatrie 2006; 7 (3), 12-20 (HIER ALS PDF in Deutsch)
  • • Doppelblind randomisierte Studie von Cerebrolysin in China – Effektivität an Patienten mit vaskulärer Demenz (HIER ALS PDF in English)
  • • 2006 Universimed – Morbus Alzheimer_ Cerebrolysin Studie – 2006-03-12 (HIER ALS PDF in Deutsch)

CEREBROLYSIN REVIEW – Wise Young, Ph.D., M.D. W.M. Keck Center for Collaborative Neuroscience Rutgers University, Piscataway, New Jersey (HIER ALS PDF in English mit Liste von Studien)